Klimaaktivisten unzufrieden

Kohlekraftwerk

Die Klimaaktivisten sind mit dem Verlauf des Weltklimagipfels in Madrid unzufrieden und haben für Freitag zu neuen Streiks aufgerufen. Die bisherigen Fortschritte auf der Konferenz seien „unzureichend“. Man werde die Vertagung von Entscheidungen nicht länger akzeptieren. Fridays for Future fordert als Sofortmaßnahmen für Deutschland (bis Ende 2019) ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger, die Stilllegung eines Viertels der Kohlekraft sowie eine Steuer auf Treibhausgasemissionen. Eine Tonne CO2 müsste schnell so hoch bepreist werden, wie die Kosten, die zukünftigen Generationen dadurch entstehen.

„Auch die Erwachsenen sollten auf die Straße gehen!“

Prof. Dr. Harald Lesch plädiert in seinem Vortrag beim 9. Hessischen Klimaempfang 2019 für neue Lebensmodelle. Die Menschheit habe sich mittlerweile extrem von der Natur entfernt und könne immer schlechter die Folgen ihres Handelns beurteilen. Es müssten ethische Vorstellungen für die Verwendung von Technologien entwickelt werden. Zum Beispiel müsse die Digitalisierung dringend in eine nachhaltige Strategie eingebettet werden. Die Zeit dränge, mit der Natur lasse sich nicht verhandeln.

Kinospot 20.09.

Am 20. September 2019 schließen sich weltweit Erwachsene den Schüler*innen von Fridays For Future an, um gemeinsam für eine Zukunft ohne Klimakrise zu demonstireren. Es finden in hunderten Städten in Deutschland an diesem Tag Demonstrationen statt.

In Kooperation mit renommierten Schauspielern ist anlässlich des Aktionstages ein Kinospot entstanden, der auf die Bedeutung jedes Einzelnen im Kampf um unser Klima aufmerksam macht.

Alle fürs Klima, 20.9.19

Fridays for Future will ab 20. September unter dem Motto „Alle fürs Klima“ eine Woche lang in Bonn streiken. Dazu soll ein Camp im Hofgarten eingerichtet werden. Interessierte können an Vorträgen, Workshops und Diskussionen teilnehmen.